Rückblick 2020

Der Bürgermeister informiert

Neben dem Alltagsgeschäft kamen durch die Corona-Pandemie weitere Aufgaben und Herausforderungen auf die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung zu. So wurden die Arbeitsabläufe im Schloss den Hygiene- und Abstandsanforderungen angepasst. Die Einführung eines Terminvergabesystems vor zwei Jahren zahlte sich aus und so konnten alle Dienstleistungen der Verwaltung vollumfänglich auch weiter angeboten werden. Auch bei den Trauungen und Trauerfeiern galt es angemessene Lösungen zu etablieren. Eine, im Vergleich zu früher, großzügige Wartezone
und der Umbau des Bürgerbüros erleichtern nun die Arbeit der dortigen Mitarbeitenden und sorgen für mehr Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger.

Der Fachdienst Sicherheit und Ordnung hat die Gastronomen und Einzelhändler beraten und führt seit dem Frühjahr auch Kontrollen zur Einhaltung der Regeln durch. Das Ziel, in allen Wohnstraßen die  Geschwindigkeit auf 30km/h zu beschränken, konnte umgesetzt werden und Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende wurden durchgeführt. Große Baumaßnahmen wurden fertiggestellt, wie der
Straßenendausbau in der Bonhoefferstraße oder die Wasserbaumaßnahmen an der Wieseck, und das Brückelchen hinter der Großen-Busecker Kirche wurde grundhaft saniert. Mit ähnlichem Aufwand wurden die Wege und der Bachlauf imSchlosspark, zur Freunde der vielen Besucher, hergerichtet. Trotz
Corona konnten wir auch in diesem Jahr Musikliebhaber und Musizierende mit unserer Reihe „Musik im Schlosspark“ beglücken. Auch hoffe ich, dass nach der Dachsanierung der Brandsburgscheune die Arbeiten dort im kommenden Jahr weitergeführt werden, so dass auch dort die Kultur den dort entstehenden Freiraum für Darbietungen nutzen wird. Entsprechend des Sportentwicklungsplans ist die Planung des Sportplatzes in Trohe zusammen mit den Vereinsvertretern erfolgt. So kann, die nächste Saison, hoffentlich ohne Coronaeinschränkungen, in Trohe auf einem neuen saftigen Rasen starten. Neben Sport und Kultur, galt es die Infrastruktur der Gemeinde auf hohem Stand zu halten. Dazu wurden die Hauptwasserleitungen zwischen den Brunnen und Hochbehälter in Oppenrod und Beuern erneuert. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr durften den Neuzugang der neuen Drehleiter verzeichnen und auch die Notstromversorgung des Feuerwehrhauses in Großen-Buseck ist in der Anschaffung. In unseren Kindertagesstätten waren die Herausforderungen für unsere Mitarbeitenden und auch die Eltern durch die Coronabeschränkungen besonders hoch. Mit tollen Ideen wurden, trotz der Schließung der Einrichtungen, die Kinder mit Spiel- und Lernmaterial gut versorgt und der Kontakt über den Gartenzaun
und über digitale Medien stets gehalten. In einem übergreifenden Prozess starteten die pädagogischen Kräfte in ein Verfahren zur Konzeptentwicklung in deren Mittelpunkt die Qualitätsverbesserung und -sicherung steht.

Vor Viren schützen gilt es auch in der Datenverarbeitung. Das Onlinezugangsgesetz bieten den Bürgerinnen und Bürgern immer mehr Möglichkeiten sich den Weg zur Verwaltung zu sparen und Anträge von zuhause aus zu stellen. Dazu gilt es jedoch auch die Datensicherheit zu gewährleisten. Ein neues Sicherungssystem und die Netzwerktechnik sorgen dafür.

Mehr Klimaschutz, mehr Rücksicht auf die Natur, standen und stehen natürlich auch auf der Tagesordnung. Diese Schwerpunktsetzung zeigt sich auch mit der Einstellung einer Klimaschutzmanagerin. Mit Projekten wie die das Stadtradeln, was bei vielen Radlerinnen und Radlern auf große Resonanz stieß oder die neuen Verleih-Lastenräder geht die Gemeinde neue Wege.
Der Erhalt und die Entwicklung von Streuobstwiesen, die standortgerechte Begrünung von Verkehrsinseln und die Ausweitung des Programms zu Blühwiesen gehören neben vielen anderen Dingen zu dem Aufgabengebiet. Dabei spielt die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure eine wichtige Rolle.
Das Sommerferienprogramm wurde daher mit Klima- und Naturthemen angereichert. So wie ursprünglich geplant konnten die Angebote für die Kinder und Jugendlichen natürlich unter den Bedingungen nicht stattfinden, aber mit viel Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen standen dann doch vierzig
Veranstaltungen auf dem Plan. Die sechs Kommunen im Gießener Nordkreis arbeiten nicht nur bei der Jungendförderung mit dem Projekt „Dabei sein“ enger zusammen, sondern auch im Bereich Tourismus stehen uns zukünftig neue Möglichkeiten zur Verfügung. In interkommunaler Zusammenarbeit wurde eine „Kümmerin“ die auch für uns zuständig ist, bei der Kommune
Rabenau, eingestellt. Junger Nachwuchs hat unser Team verstärkt. Mit Erfolg hat unser bisheriger Auszubildender seinen Abschluss gemeistert und bedient Sie gerne im Bürgerbüro immer gut gelaunt. Sowohl in der Verwaltung als auch, und das ist ganz neu, in unseren Wälder bilden wir zwei junge Nachwuchskräfte aus. Dieser Rückblick ist bei weitem nicht abschließend, aber gibt Ihnen sicher ansatzweise ein Gefühl dafür, welches breite Leistungsspektrum von unseren Mitarbeitenden abgedeckt werden muss. Froh bin ich darüber, dass dies alles trotz aller Widrigkeiten mit Motivation erfolgt und auch darüber, dass wir aus der Bevölkerung auch das eine oder andere Lob erfahren. Auch in 2021 werden wir daran arbeiten, dass Buseck immer ein bisschen besser wird, für Sie und für unsere Gäste.

Nachricht erstellt am: 14. Dezember 2020