Eichenprozessionsspinner

Der Bürgermeister informiert

Die Klimasituation in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass sich das Verbreitungsgebiet des Eichenprozessionsspinners immer weiter nach Norden ausdehnt. Auch kommt es vermehrt zur Massenvermehrung des Falters und somit auch seiner Raupen. Gerade diese stellen das eigentliche Problem dar. Neben den forstwirtschaftlichen Schäden, die sich inzwischen einstellen, sind es die Nesselhaare der Raupen, die dazu führen, dass Menschen, deren Haut mit den Härchen in Kontakt kommt, darauf teils heftig reagieren. Ähnlich wie bei dem Kontakt mit Feuerquallen oder Brennnesseln bilden sich juckende Hautveränderungen. Auch können durch die winzigen herumfliegenden Härchen die Atemorgane betroffen werden.

Da eine umfassende Bekämpfung dieser Falter nicht möglich ist, sollten Sie, besonders in trockenen Perioden in den Monaten Mai und Juni, beim Aufenthalt unter Laubbäumen Vorsicht walten lassen. In den innerörtlichen Grünflächen, wie Spielplätze, Parkanlagen, Friedhöfe, aber auch im  Außenbereich der Kindertagesstätten lassen wir dort auftretenden Populationen durch eine Spezialfirma nach Bekanntwerden kurzfristig entfernen. Die bis zur endgültigen Beseitigung der Raupen und deren Nester aufgehängten Hinweisschilder und Absperrbänder sollten Beachtung finden.

Nachricht erstellt am: 9. Juli 2019