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Mit »Streusalzgipfel« möglichen Engpässen vorbeugen

18.10.2011

Interkommunale Zusammenarbeit im vorbeugenden Winterdienst – Neun von 18 Städten und Gemeinden beteiligt

Gießen/Buseck (pm). Die kommunalen Bau- und Betriebshöfe im Landkreis Gießen hatten während der extremen Winterwitterung 2010/2011 ausnahmslos ihr Problem damit, dass das Streusalz knapp wurde. Die Lieferschwierigkeiten betrafen indes ganz Hessen. Bedingt dadurch, heißt es in einer Pressemitteilung von Jens Heitmann, des Baubetriebshofleiters der Busecker Gemeindewerke, war auf Ortsstraßen teilweise nur noch ein sehr eingeschränkter Winterdienst möglich.

Trotz rechtzeitiger und umfassender Nachbestellungen seien die vereinbarten Salzlieferungen ausgeblieben oder erst mit erheblicher Verspätung eingetroffen. Heitmann: „Nach Angaben der Lieferanten wurden im letzten Winter über viele Wochen hinweg ausschließlich die Autobahn- und Straßenmeistereien rechtzeitig mit Streusalz beliefert. Die nur noch sehr geringen Lagervorräte bei den meisten Kommunen mussten daher zunächst ausschließlich für das Streuen von verkehrswichtigen Straßen und gefährlichen Steilstrecken eingesetzt werden.” Die Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe im Kreis hätten trotz Streusalzengpässen und extremen Witterungsverhältnissen alles darangesetzt, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und die innerörtlichen Straßen befahrbar zu halten.

Insgesamt 800 Tonnen Streusalz zentral gelagert oder auf Abruf sichergestellt

Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit hatten sich nun, im Vorfeld der Wintersaison 2011/2012, neun von 18 Kommunen dazu entschieden, durch gemeinsame Beschaffung und zentrale Lagerung von Streusalz möglichen Lieferengpässen der Salzindustrie vorzubeugen. Unter Federführung von Uwe Körbächer, dem Bauhofleiter der Gemeinde Rabenau, wurden über 500 Tonnen Streusalz zentral eingelagert. Zusätzlich haben weitere Betriebshöfe durch gemeinsame Lieferverträge über 300 Tonnen Streusalz extern bei einem Lieferanten auf Abruf gelagert.

Die Teilnehmer am 'Salzgipfel'

Beteiligt am sogenannten „Salzgipfel” im Landkreis Gießen sind Allendorf/Lumda, Buseck, Grünberg, Langgöns, Linden, Lollar, Pohlheim, Rabenau und Reiskirchen. Die Leiter der Bau- und Betriebshöfe sind, nach Aussage von Heitmann, „sicher, mit dieser Maßnahme einen weiteren wichtigen und richtigen Meilenstein im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit gelegt zu haben.” Die 2008 begonnene Zusammenarbeit in den Bereichen Fortbildung, Sammelbestellung und Austausch von Maschinen und Geräten sei somit um „ein weiteres wichtiges Feld erweitert” worden.

Auf einem Foto vom „Salzgipfel” abgebildet sind (von links) die Bau- und Betriebshofleiter Martin Becker (Pohlheim), Eckhard Feldbusch (Grünberg), Ingo Christ (Reiskirchen), Harald Rüster (Reiskirchen), Marko Pietron (Langgöns), Uwe Körbächer (Rabenau), Matthias Römer (Allendorf/Lumda), Jens Wolfram (Stadt Linden), Jens Heitmann (Buseck), Karl Heinz Müller (Pohlheim), Uwe Ranze und Manfred Schmidt (Fernwald).

© Gießener Allgemeine Zeitung